Vlog 6 – So teste ich meine Idee für das nächste Shooting

Ein bisschen beknackt aber es klappt!

So teste ich meine Idee für das nächste Shooting

Nicht, dass mir die Modelle wegrennen …

Ja, okay, etwa strange ist es schon. Geb’ ich zu!

Ich hatte die Idee etwas mit einer Schnur in meinem nächsten Shooting zu machen. Bevor ich etwas verrücktes an einem Model teste, probiere ich erstmal vorher aus, ob das überhaupt geht. Und das geht natürlich am Besten mit einer Selbstinszenierung!

Was genau ich mit der Schnur machen wollte wusste ich auch nicht, aber das ist ja das Schöne an einer Selbstinszenierung: Man kann jeden möglichen Quatsch ausprobieren. Also Tschakka, bisschen Farbe ins Gesicht, ein Lichtlein aufgebaut und die Schnur irgendwie irgendwo drumgewickelt: Und schwupps, ist das Bild fertig.

 

So bereite ich mich auf ein Shooting vor
So bereite ich mich auf ein Shooting vor

Meine Schwierigkeiten

Was für Schwierigkeiten? Niemals!

Doch, es gab welche. Ich geb’s zu. Ich arbeite immer mit dem Selbstauslöser der Kamera. Bisschen tricky: Man löst aus, rennt zum Stuhl, schnappt sich schnell den Reflektor und dann tut man so als würde man schon die ganze Zeit ganz entspannt dort sitzen.
Früher habe ich die Lichtsetzung immer an meiner Puppe Berta geübt, bevor ich mich dort hingesetzt habe, wo die Berta saß. Mittlerweile mache ich “nur” noch einen Schärfecheck auf die Lehne und ab geht die Post!

 

Faces

So nah, so echt, so kurz.

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Faces.

Und das 5 minütige Shooting.

Neues Projekt namens “Faces”.
Ich habe einen Ausruf gemacht:  jeder der möchte, kann zu mir in Studio kommen  und ich mache ein Portrait innerhalb von 5 Minuten und zeige die Person, wie ich sie sehe.

Darauf haben sich 16 total unterschiedliche Personen gemeldet und kamen an dem Tag zu mir.

Ich war total aufgeregt. Immerhin kannte ich die Personen nicht und 5 Minuten sind verdammt wenig. Außerdem hatte ich mir Gedanken gemacht, wie wohl die kurze Zeit wird – denn normalerweise hat man ja genug Zeit, die Person vorher kennen zu lernen.

 

Total krass.

Wie nah und dennoch distanziert man war.

Ich saß also in meinem Portraitraum, hatte das Licht vorab aufgebaut. Da kam auch schon die erste Person :-)

Dieser kurze Moment – man fühlte sich distanziert aber dennoch ganz nah.

Wir haben kaum ein Wort gewechselt – ein kleines “Hallo, ich bin die Amelie” war so ziemlich das Einzige, was ich gesagt hatte. Aber dennoch fluppte das fotografieren, ohne Probleme.

Wenn Ihr runter scrollt, seht Ihr die Ergebnisse!

 

Oh Gott, es krabbelt!

Aaaaah, ist der Käfer groß!

Käfer Shooting Art Kunst NRW Fotografin Portrait Käfer großer Birkenstock Pörträt Fotograph Tattoo Eichenbock
Käfer Shooting Art Kunst NRW Fotografin Portrait Käfer großer Birkenstock Pörträt Fotograph Tattoo Eichenbock
Käfer Shooting Art Kunst NRW Fotografin Portrait Käfer großer Birkenstock Pörträt Fotograph Tattoo Eichenbock

Der große Eichenbock.

Und die Schnapsidee mit dem kleinen Bilder zu machen…

Kroatien. In der Nähe von Split.

Wunderbares Wetter, Hitze hier und da und der Schatten eines schönen Kirschbaumes. Was wünscht man sich mehr… wenn da nicht ein GIGANTOSAURUSKÄFER auf dem Baum sitzen würde. Aber anstatt sich zu ekeln, haben wir den Käfer mit einer Kirsche bestochen und Bilder gemacht. Wir hatten echt Angst vor dem kleinen Insekt, da wir keine Ahnung hatten was es für ein Käfer ist. Giftig des Todes? Kann das Insekt stechen? Aber keiner von uns wollte googlen, um was es sich handelt :D

Käfer Shooting Art Kunst NRW Fotografin Portrait Käfer großer Birkenstock Pörträt Fotograph Eichenbock
Käfer Shooting Art Kunst NRW Fotografin Portrait Käfer großer Birkenstock Pörträt Fotograph Tattoo Eichenbock

Das Monster, was nicht mal ne ganze Kirsche verdrücken wollte.

Dafür aber gefühlte 3 Liter Wasser getrunken hat.

Während wir das Mörderding im Gesicht sitzen hatten, habe ich schnell Fotos gemacht. Die größte Angst, die wir hatten, war eigentlich die Angst davor, dass das Insektchen uns in die Nase beißt. Und wir haben gelernt: Das Käferchen des Todes kann auch noch fliegen!

Wie haben wir das Tierchen geshootet? Wir haben es einfach auf eine Gabel krabbeln lassen und von der Gabel aufs Gesicht. Dann hat es ab und zu im Gesicht eine Kirsche gesnackt und ist irgendwann weg geflogen. Dann haben wir das Tierchen wieder auf die Gabel krabbeln lassen und beim dritten Mal wieder zum Kirschbaum gebracht. Quasi Time for Cherries :-P Oder Cherries for Prints?