Das süße 35mm Art von Sigma

``Benutzt du für Portraits das 50mm, 85mm, 105mm oder das 135mm?``

Tjaaa, das werde ich ziemlich oft gefragt… die Antwort: Das Sigma 35mm 1,4 Art!
Normalerweise benutze ich hauptsächlich nur Nikon Linsen ab dem 50mm Bereich, deswegen war ich umso skeptischer, als mir das 35mm als Weitwinkelobjektiv für PORTRAITS empfohlen wurde (Mein erster und auch dritter Gedanke: “aaaaaals ob!”)

In diesem Fall kann ich wirklich behaupten, dass meine Unvernunft diesmal gut ausgegangen ist, als ich mir das Teilchen “zum Testen” bestellte, rein nach dem Motto, dass man es ja wieder umtauschen könne.
Und jetzt hab’ ich den Salat: Es ist ein fester Bestandteil meiner Fotografie.

Was ist an dem Ding so toll?

35mm Sigma Art Nikon Kamera Blog

Das Bild hier entstand bei Blende 1,4. Leoni kniete inmitten gigantischer Blätter. Mein Fokuspunkt war relativ mittig, da die Blätter das Gesicht so schön umrandeten und ich stand etwa einen Meter weit weg. An dem Tag war es wolkig und ich nutzte nur das Tageslicht und einen Reflektor. Und trotz meiner sehr offenen Blende kam diese schicke Schärfe zustande!

Was für ein Bokeh! Dieses Bild hier entstand ebenfalls mit Blende 1,4. Welche Frau liebt kein Glitzer? Okay, gibt’s bestimmt, aber ich gehöre auf jeden Fall zu dem Glitzertyp. Deshalb habe ich mich doppelt und dreifach gefreut, dass das 35mm so schönes “Hintergrundglitzer” macht, wie ich es immer nenne (Gemeint ist rundes Bokeh).

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John-Erik

Gimme more drama, baby!

Der John-Erik stand nur einen Meter vom Hintergrund entfernt …. Blende 1,8, diesmal mit (für meine Verhältnisse) viel Hintergrund und einer kleinen Unterbelichtung! Der John-Erik ist knackescharf, der Hintergrund bekommt schon eine Unschärfe, dadurch hebt er sich wunderbar ab. Haaaammmer!

Und damit war alles besiegelt und ich habe das süße 35mm behalten. Und ja, für PORTRAITS!

Kann ich nur weiterempfehlen!

Eure Amelie!

Portrait Farben Nikon D800 Fotograf

Alles hat einen Anfang….?

Jetzt endlich traue ich mich einen eigenen Blog zu schreiben.

Warum jetzt erst?

Lange habe ich nach Themen, einer Struktur, einen roten Farben oder sonst etwas in der Art gesucht. Ich von Dingen schreiben, die anderen Fotografen, Modellen, Visas, Designern, etc gefallen könnten. Doch wenn ich ehrlich bin, bin ich so strukturiert wie eine Kartoffel. Meine Bilder entstehen spontan, so werden meine Blogeinträge auch spontan entstehen. Und offenkundig (Danke, Sherlock!) wird mein erster Blogeintrag auch keinen Sinn ergeben.
Also los geht’s! Hallo Welt!

An dieser Stelle müsste ich erst einmal über meine Vergangenheit, mein Equip undsoweiterundsofort schreiben. Ich bin mir aber 100%ig sicher, dass euch das genau so doll langweilt wie mich. Meiner Meinung nach braucht man kein gutes Equip um gute Fotos zu machen, sondern einfach nur eine Knipse. Gute Fotografen können auch mit einer 10 Euro Einmalkamera gute Fotos machen, allerdings kommt es etwas cooler, wenn die Kamera nicht aus Pappe besteht (Nichts gegen die coolen Pappkameras).
Falls doch jemanden meine Kamera und Objektive interessieren: Sie sind schwarz. So wie meine Seele. Dementsprechend düster können auch mal die Fotos werden.

Zu meiner Vergangenheit: Ich startete als Knipser und arbeite mich langsam zu einem etwas besserer Knipser hoch. Wenn ich Glück hab, werde ich einmal Superknipser sein. Und falls ich irgendwann mal total cool sein will, dann schiebe ich meinen Kameratrolli den ganzen Tag mit ner Kamera und meinem dicksten Objektiv (selbstverständlich wird es dann auch schwarz sein) in der Hand durch die Photokinamesseräume. Warum auch immer.
Total langweilig, ich hab’s euch gesagt! :-D
*Ironie aus*

Portrait Farben Nikon D800 Fotograf

Am Schluss kommt gewöhnlich immer das Beste.
Was in meinem Blogs vorkommen wird:
Das zum Thema “Dann werden meine Blogeinträge auch spontan entstehen”.
Werden sie auch. Allerdings wird es nicht immer so einen sinnfreien, total nutzlosen “Hello World”-Eintrag geben, sondern ich werde auch von meinen Events, Workshops, Lichtsetups und Bearbeitungen schreiben. Allerdings auch von meinen Fehlschlägen. Denn woraus lernt man besser als aus seinen Fehlern?

Tschakka, danke für’s Lesen. Oder mein Beileid. Je nachdem, wie der Beitrag hier gefällt :-D